Arbeitsbedingte psychische Belastungen nachhaltig reduzieren: Wie geht das?

Die Erfassung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz ist für Arbeitgeber seit 1.1.2013 verpflichtend durchzuführen. Aus arbeitswissenschaftlicher Sicht sind „psychische Belastungen“ die Gesamtheit aller erfassbaren Einflüsse, die von außen auf den Menschen zukommen, auf ihn einwirken und zu Störungen des körperlichen und geistigen Wohlbefindens führen können. Wie die Praxis zeigt, identifizierten so manche Messergebnisse für Arbeitgeber relevante Handlungsbedarfe.

Was kurios ist

Arbeitgeber sind vom Gesetzgeber zwar zur Messung, nicht aber zur nachfolgenden Bearbeitung der Situation verpflichtet. Die Konsequenz daraus ist, dass viele Chancen ungenutzt bleiben, um die Lage zu verbessern. Häufig verschlechtert sich die Situation daraufhin weiter. Die an der Erhebung beteiligten Personen wären oft im eigenen Interesse bereit gewesen, an der Verbesserung mitzuarbeiten. Stattdessen greift (weitere) Frustration um sich, was verständlich ist, aber nicht sein muss!

Wie das Problem gelöst werden kann

Psychische Belastungen können auf vielfache Art nachhaltig reduziert werden: Durch die Verbesserung der Arbeitsabläufe, der Arbeitsanforderungen, der Arbeitsorganisation, durch verbesserte Sozialbeziehungen oder durch eine optimierte Arbeitsumgebung. Zur qualitätsgesicherten Arbeit stehen dem Experten unterschiedliche Verfahren zur Verfügung. Die Arbeitsgemeinschaft für Präventivpsychologie beschäftigt sich seit Jahren mit psychischen Belastungen von Führungskräften und Mitarbeitern. Ihre Erfolge sind bestätigt.

Was bedacht werden muss

Nach zwei bis drei Jahren müssen Evaluierungen erneut durchgeführt werden. Dabei werden nur Unternehmen erfolgreich und frei von möglichen Verwaltungsstrafen sein, die in der Zwischenzeit verbesserte Arbeitsbedingungen schaffen konnten. Dass das für den Arbeitgeber auch verbesserte Ergebnisse mit sich bringt, bestätigt die Praxis.

Das „böse Erwachen“ vermeiden

Daher ist es wichtig, nach der durchgeführten Evaluierung in regelmäßigen Abständen weiteres Feedback von den Mitarbeitern zu erhalten. So können Verbesserungen der zuvor kritischen Situation zeitnah erkannt werden. Dem Arbeitgeber bleibt damit bei der nächsten Evaluierung ein „böses Erwachen“ erspart.

Mit dem Performer Dialogprogramm von Dr. Gneisz könnten die als kritisch evaluierten Themenbereiche durch regelmäßige Abfragen beobachtet und aktiv gesteuert werden. Verbesserungsmaßnahmen können so punktgenau gesetzt und dann in ihrer Wirkung überprüft werden. Das spart Ressourcen, verbessert Ergebnisse und schont darüber hinaus auch die Nerven aller Beteiligten.

Wenn Sie Interesse an einer Evaluierung oder den nachfolgenden Maßnahmen zur Qualitätssicherung in Ihrem Unternehmen haben, wenden Sie sich an die PERFORMER-Kooperationspartnerin Dr. Brigitte Bösenkopf, Leiterin der Arbeitsgemeinschaft für Präventivpsychologie.

 

Arbeitsgemeinschaft für Präventivpsychologie
Dr. Brigitte Bösenkopf
Psychologin, Trainerin, Fachbuchautorin
Stadiongasse 6-8/6
1010 Wien
Tel: 01/405 52 04
Mail: brigitte.boesenkopf@appteam.at

Gerne informieren wir Sie in einer persönlichen Präsentation über die Vorteile der Maßnahmen zur Qualitätssicherung nach einer durchgeführten Evaluierung.

 

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